Nächtliches Schwitzen – Was sind die Ursachen?

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Besonders im Sommer kennen Sie das Problem, dass Sie nachts oder am Morgen aufwachen und Sie in Ihrem eigenen Schweiß liegen. Das ist aber nicht nur den hohen Temperaturen zu verschulden, sondern es gibt viele unterschiedliche Ursachen. Erwähnt werden muss, ist aber, dass nächtliches Schwitzen vollkommen normal ist. Jede Person schwitzt pro Nacht etwa einen halben Liter aus.

 

Zahlreiche unterschiedliche Ursachen

Nächtliche Schweißausbrüche können viele Ursachen haben, wobei der Großteil davon vollkommen harmlos ist. Sollten Sie jedoch feststellen, dass Sie besonders häufig und viel schwitzen, könnte auch ein anderer Auslöser dafür verantwortlich sein. Im besten Fall lassen Sie sich jetzt untersuchen, um mögliche gefährliche Ursachen auszuschließen. Die häufigste Ursache für Nachtschweiß ist aber ein ungeeignetes Raumklima im Schlafzimmer, wie die News Schweiz zeigen. Vor dem Zubettgehen sollten Sie das Zimmer kurz durchlüften. Frische Luft und eine niedrige Temperatur senken die Schweißproduktion. Außerdem kommt es darauf an, was Sie im Bett tragen. Vermeiden Sie Pyjamas aus synthetischen Materialien, denn jene regen die Schweißproduktion an, da die Haut nur bedingt atmen kann.

 

Essen, Hormone und Genussmittel

Aber auch Ihre Essgewohnheiten können die Schweißproduktion anregen. Zum Beispiel, wenn Sie kurz vor dem Zubettgehen scharfes Essen zu sich genommen haben. Diverse Genussmittel, wie Alkohol oder Zigaretten, wirken sich ebenso auf die Schweißbildung aus. Selbst hormonelle Schwankungen können dafür verantwortlich sein, dass Sie in der Nacht übermäßig Schwitzen. Das bemerken besonders Frauen in ihren Wechseljahren sowie Teenager in ihrer Pubertät. Nicht zu vergessen ist Stress. Sind Sie den ganzen Tag über Stress ausgesetzt und können auch am Abend nicht richtig abschalten, beginnt der Körper mit der Verarbeitung der Erlebnisse über die Nacht hinweg. Das führt zu einer erhöhten Schweißproduktion.

 

Wann wird es gefährlich?

Es gibt einige Ursachen, welche weniger harmlos sind. Übermäßiges Schwitzen kann ein Anzeichen einer bevorstehenden Grippe oder auch Fieber sein. Aber auch schwerwiegende Erkrankungen kommen teilweise mit Nachtschweiß einher, wie ein drohender Herzinfarkt oder auch unentdeckte Tumore. Allerdings müssen Sie nicht direkt Angst haben, denn jene sind oftmals die Ausnahme. Sollte der Grund für den nächtlichen Schweiß also nicht bekannt sein, wenden Sie sich am besten an einen Arzt und lassen Sie sich sicherheitshalber untersuchen.